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„Goldi go! Bewegt zur Schule“ bringt Bewegung in den Schulweg, Gemeinschaftsgrundschule Neuwerk, Nespelerstraße 40

Aktionswoche Goldi go!

Die Grundschulkinder der Gemeinschaftsgrundschule Neuwerk sind an diesem Vormittag sichtlich aufgeregt.

Denn sie dürfen heute stellvertretend für insgesamt rund 5.100 Kinder an insgesamt 17 teilnehmenden Schulen berichten, wie sie die Aktionswoche des Projektes „Goldi go! Bewegt zur Schule“ erleben.

„Ich nehme den Tretroller!“

„Wir gehen den ganzen Weg und eine Freundin kommt auch noch mit.“

„Und wir wollen das immer so machen.“

Diese Auswahl an Aussagen der Kinder vom ersten bis zum vierten Schuljahr zeigen dabei: Das Projekt kommt an und begeistert alle.

Ziel des Projektes ist es, dass die Kinder sich bei ihrem Schulweg bewegen und die Zahl der sogenannten Elterntaxis vor den Schulen zu reduzieren, um so gleichzeitig wieder für mehr Verkehrssicherheit dort zu sorgen.

„Die Kinder sind dabei auch zuhause sehr überzeugend“, berichtet Schulleiterin Carla Weber. „Sie möchten mitmachen und hier an der Schule einen Turnschuh ausmalen können dafür, dass sie ohne Auto zur Schule gekommen sind.“

Der Stolz, den Weg teilweise auch völlig selbstständig zu meistern, ist dabei so motivierend, dass die Kinder auch über die Aktionswoche hinaus gerne weiter zu Fuß, mit dem Roller oder dem Rad unterwegs sein wollen. In dieser Woche erhält eine Klasse bei zehn ausgemalten Turnschuhen pro Kind einen goldenen Aufkleber. Befinden sich auf dem „Goldi Go!“- Plakat 70 gesammelte Aufkleber, gibt es eine Belohnung, die die Schule jeweils selbst aussuchen kann, zum Beispiel eine doppelte große Pause. Selbstverständlich wird vor dem Start der Aktionswoche, in diesem Jahr am 5. September, an den Schulen mit den Kindern auch der Schulweg und Sicherheit im Straßenverkehr besprochen:

Worauf muss man achten?

Was sind Hindernisse oder welche Wege sollte ich nehmen, damit ich sicher ankomme?

Und auch die Eltern werden darüber informiert. „Ich kann verstehen, dass Eltern ihre Kinder sicher zur Schule bringen möchten“, sagt die Schulleiterin. „Doch die eigene Autofahrt sorgt gerade vor der Schule genau für das Gegenteil, für eine Gefährdung aller Kinder.“

Dieser Hinweis findet bei allen Beteiligten der Aktionswoche, Schulaufsicht, Polizei, Verkehrswacht, Sparkasse und Stadt, nur Unterstützung. „Hier aufzuklären, vor dieser Herausforderung stehen nicht nur unsere teilnehmenden Schulen“, sagt Monika Müller, Fachberaterin für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung in Mönchengladbach. „Und wir hoffen deswegen, dass die Begeisterung für das Projekt sich noch auf viele weitere Grundschulen in der Stadt übertragen wird.“

Dem kann sich Schulamtsdirektorin Ursula Schreurs-Dewies nur anschließen: „Nach einer pandemiebedingten Pause, freuen wir uns, dass es in diesem Jahr wieder großes Interesse an dem Projekt gegeben hat und ich danke allen Beteiligten, die dies in der Zusammenarbeit möglich machen. Mit relativ einfachen Mitteln können wir hier im wahrsten Sinne des Wortes an Schulen viel bewegen.“

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